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Webdesigner in Regensburg finden: 7 Fragen, die du vor dem Auftrag stellen solltest

NMD
NO MORE DOTS.
·4. November 2026

In Regensburg, Neumarkt und Amberg gibt es Dutzende Anbieter für Websites: Freelancer, Agenturen, Werbetechniker mit Webdesign im Nebengeschäft, Baukasten-Berater. Die Angebote sehen ähnlich aus, die Ergebnisse nicht. Unser Website-Index zeigt, wie die fertigen Websites der Region dastehen: Drei Viertel laden länger als 4 Sekunden, mehr als die Hälfte ist für Google und KI-Assistenten unlesbar, fast jede vierte wurde seit einem Jahr nicht angefasst. Diese sieben Fragen trennen vor dem Auftrag, was danach teuer wird.

77 %

der gemessenen Websites laden länger als 4 Sekunden

22 ausführliche Reports, mobil

54,5 %

haben keine strukturierten Daten

1.608 geprüfte Websites

64 %

laufen auf WordPress

Wix 11 %

22,9 %

seit über einem Jahr nicht aktualisiert

9 von 22

ohne Alt-Texte für Bilder

3,2 %

sperren KI-Crawler aus

meist unbeabsichtigt

1. „Zeig mir deine letzten zwei Projekte – und miss ihre Ladezeit mit mir.“

Nicht die schönsten Referenzen, die letzten zwei. Öffne sie auf dem Handy und gib die Adresse bei PageSpeed Insights ein. Liegt der Largest Contentful Paint über 2,5 Sekunden, weiß der Anbieter entweder nicht, wie man schnelle Seiten baut, oder er hält es nicht für wichtig. Beides bekommst du dann auch. Laut Google steigt die Absprungwahrscheinlichkeit um 32 %, wenn eine Seite 3 statt 1 Sekunde lädt, und um 123 % bei 10 Sekunden.

2. „Wem gehören Domain, Inhalte und Code – und was passiert, wenn wir uns trennen?“

Die richtige Antwort: Domain auf deinen Namen, Zugänge bei dir, Inhalte und Design gehören dir, der Code ist übertragbar. Vorsicht bei Mietmodellen („Website für 79 € im Monat“): Oft gehört dir nach drei Jahren und 2.800 € nichts, und der Umzug beginnt bei null. Lass dir die Eigentumsfrage schriftlich geben.

3. „Wer schreibt die Texte, wer macht die Fotos?“

Die häufigste Ursache für Projekte, die sich um Monate verzögern: Das Design ist fertig, die Texte fehlen, weil „die liefert der Kunde“. Klär vorher, ob Texte geschrieben oder nur eingesetzt werden, ob eigene Fotos entstehen oder Stockbilder verwendet werden – und was beides kostet. Stockfotos erkennt jeder Besucher, und sie sagen: austauschbar.

4. „Wie läuft der Umzug von der alten Seite?“

Wenn du schon eine Website hast, ist das die wichtigste Frage. Die Antwort muss enthalten: Liste aller alten Adressen, 301-Weiterleitungen eins zu eins auf die neuen Seiten, Übernahme der Inhalte, Google Search Console, Prüfung auf Fehler in den ersten zwei Wochen. Wer nur „die alte Seite schalten wir dann ab“ sagt, kostet dich die Rankings, die über Jahre entstanden sind – in einer Woche. Die vollständige Liste steht in unserer Relaunch-Checkliste.

5. „Welche Technik, warum – und was kostet die Pflege?“

Es gibt keine falsche Technik, nur unpassende. Ein Baukasten ist für einen Verein richtig und für eine Praxis mit Terminbuchung falsch. WordPress ist verbreitet (64 % der Websites in der Region) und braucht regelmäßige Updates für System, Theme und Plugins – entweder du machst sie, oder sie kosten 30 bis 100 € im Monat, oder sie passieren nicht und die Seite wird irgendwann gehackt. Statische, maßgeschneiderte Websites haben diesen Posten fast nicht. Ein guter Anbieter erklärt dir seine Wahl in zwei Sätzen und nennt die laufenden Kosten unaufgefordert.

6. „Was ist mit Impressum, Datenschutz, Cookies, Schriften?“

Seit Mai 2024 heißt die Grundlage für das Impressum Digitale-Dienste-Gesetz; viele Seiten nennen noch das TMG. Google Fonts von Google-Servern zu laden hat 2022 ein Urteil des Landgerichts München I und eine Abmahnwelle ausgelöst. Cookie-Banner, die alles setzen, bevor jemand geklickt hat, sind wertlos. Frag, ob das zum Lieferumfang gehört und wer es nach Gesetzesänderungen nachzieht. „Dafür gibt es ein Plugin“ ist keine Antwort.

7. „Woran messen wir in drei Monaten, ob es funktioniert hat?“

Eine Website ist kein Kunstwerk, sondern ein Werkzeug. Vor dem Start sollten drei Zahlen feststehen: Ladezeit mobil, Position bei Google für die drei wichtigsten Suchbegriffe aus Regensburg, Anfragen pro Monat. Nach dem Launch wird nachgemessen. Wer das nicht anbietet, verkauft dir Design und nennt es Website.

Drei Sätze, bei denen du gehen solltest

Und was ist mit dem Preis?

Er kommt bewusst nicht in den sieben Fragen vor. Der Preis ist die Folge der Antworten, nicht der Ausgangspunkt. Was eine Website in Regensburg kostet, von welchen Faktoren der Preis abhängt und welche Kosten nach dem Launch weiterlaufen, haben wir hier aufgeschrieben: Was kostet eine Website in Regensburg?

Wenn du die Fragen uns stellen willst: Der kostenlose Website-Report beantwortet die ersten drei für deine aktuelle Website, bevor wir überhaupt miteinander gesprochen haben – gemessen, als PDF, meist innerhalb von 30 Minuten.

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